Heil­pflan­ze mit Zu­kunft – Die Lär­che.

Die­ser Baum fris­te­te lan­ge Zeit ein Schat­ten­da­sein und wur­de fast aus­schließ­lich von der Holz­in­dus­trie we­gen der Lang­le­big­keit und Wi­der­stands­fä­hig­keit des Lär­chen­hol­zes ge­nutzt. Ver­ant­wort­lich für die­se Ei­gen­schaf­ten des Lär­chen­hol­zes ist eine Rei­he von Pflan­zen­in­halts­stof­fen. Hier­zu zäh­len phe­no­li­sche Ver­bin­dun­gen, Fla­vo­noi­de, äthe­ri­sche Öle und an­de­re mehr. Ihre Kon­zen­tra­ti­on ist im Lär­chen­holz be­son­ders hoch, ab­hän­gig auch vom Stand­ort und den Um­welt­be­din­gun­gen der Bäu­me. Ins­be­son­de­re in rau­en Kli­ma­zo­nen nimmt de­ren Kon­zen­tra­ti­on zu. Die­se se­kun­dä­ren Pflan­zen­stof­fe die­nen u.a. dem Über­le­ben der Bäu­me und schüt­zen sie vor kli­ma­ti­schen und an­de­ren Um­welt­ein­flüs­sen.

Lärchenzweig, Taxifolin, FlarixSeit etwa 1936 sind ka­pil­lar­wirk­sa­me Stof­fe be­kannt. Zu­nächst wur­den die­se Stof­fe vom un­ga­ri­schen For­scher Szent‐Györgyi im Saft von Zi­trus­früch­ten nach­ge­wie­sen. Blu­tun­gen der Schleim­haut heil­ten z.B. schnel­ler mit Zi­tro­nen­saft als mit künst­lich her­ge­stell­tem Vit­amin C. Man schluss­fol­ger­te, dass ein an­de­rer Stoff die ge­schä­dig­ten Ka­pil­la­ren ab­dich­ten muss. Die­ser Stoff wur­de zu­nächst Vit­amin P ge­nannt. Im Lau­fe der Zeit fand man die­sen Stoff auch in an­de­ren Pflan­zen – in be­son­ders ho­her Kon­zen­tra­ti­on in der Lär­che.

Heu­te weiß man, dass es sich nicht um ein Vit­amin han­delt son­dern um Fla­vo­noi­de, die zur Grup­pe der se­kun­dä­ren Pflan­zen­stof­fe zäh­len (z.B. Ta­xi­fo­lin). Die­se Farb­stof­fe ha­ben ein er­staun­lich brei­tes Wirk­spek­trum.

Lär­chen­ex­trakt – na­tür­li­ches »An­ti­bio­ti­kum«.

Lär­chen­ex­trakt Ta­xi­fo­lin gilt seit ei­ni­gen Jah­ren als Jo­ker im Kampf ge­gen Pil­ze, Bak­te­ri­en und Vi­ren. In Zei­ten mit er­höh­tem In­fek­ti­ons­ri­si­ko, wenn z.B. die Grip­pe oder an­de­re Er­käl­tungs­krank­hei­ten die Run­de ma­chen, kann Lär­chen­ex­trakt Ta­xi­fo­lin (wenn mög­lich in Kom­bi­na­ti­on mit LAG – Lär­chen­ara­bi­no­ga­lac­tan) er­folg­reich zur An­wen­dung kom­men. Nut­zer be­rich­ten ver­mehrt da­von, wie ih­nen Lär­chen­ex­trakt Ta­xi­fo­lin bei der Be­wäl­ti­gung von Er­käl­tun­gen, Grip­pe, Schnup­fen oder eit­ri­gen Na­sen­ne­ben­höh­len­en­t­zün­dun­gen hel­fen konn­te, auch Haut­pilz­in­fek­tio­nen, Ek­ze­me und an­de­re Haut­pro­ble­me nach lan­gem ver­geb­li­chen La­bo­rie­ren mit Ta­xi­fo­lin ver­schwan­den. Vie­le in­ter­na­tio­na­le Stu­di­en de­cken sich mit den Er­fah­rungs­be­rich­ten be­trof­fe­ner Men­schen über den er­folg­rei­chen Ein­satz von Lär­chen­ex­trakt Ta­xi­fo­lin.

Lär­chen­ex­trakt – na­tür­lich, rein, wir­kungs­stark.

Lär­chen­ex­trakt Ta­xi­fo­lin wird aus den Stamm­res­ten vor al­lem der Si­bi­ri­schen und Eu­ro­päi­schen Lär­che her­ge­stellt. Die na­tür­li­che Heil­kraft von Lär­chen­ex­trakt Ta­xi­fo­lin wur­de durch ei­nen glück­li­chen Zu­fall ent­deckt. Im 20. Jahr­hun­dert be­ob­ach­te­te man ver­stärkt, dass Lär­chen­holz als Bau­ma­te­ri­al un­be­han­delt kaum ver­rot­te­te. Es schien re­sis­tent ge­gen Schim­mel­pil­ze, Fäul­nis­bak­te­ri­en, Vi­ren und an­de­re Pa­ra­si­ten zu sein. Ver­ant­wort­lich hier­für, so fand man her­aus, ist das ent­hal­te­ne Bio­fla­vo­noid Di­hy­dro­quer­ce­tin (auch Ta­xi­fo­lin ge­nannt), das im güns­tigs­ten Fall zu etwa 3–4% im Lär­chen­holz vor­han­den ist. Der Ge­halt hängt stark vom Stand­ort der Bäu­me ab. Je rau­er die kli­ma­ti­schen Ver­hält­nis­se sind, des­to hö­her ist der Ge­halt an Ta­xi­fo­lin.

Zahl­rei­che Stu­di­en seit Ende des 20. und Be­ginn des 21. Jahr­hun­derts ge­hen der span­nen­den Fra­ge nach, ob die­ser se­kun­dä­re Pflan­zen­stoff etwa nur das Lär­chen­holz oder wo­mög­lich auch uns Men­schen vor schäd­li­chen äu­ße­ren Ein­flüs­sen schüt­zen kann. Die Er­war­tun­gen der For­scher aus al­ler Welt wur­den weit über­trof­fen. Es kom­men je­des Jahr neue über­ra­schen­de wis­sen­schaft­li­che, für uns äu­ßerst nütz­li­che Er­kennt­nis­se hin­zu. Im Or­ga­nis­mus wirkt Ta­xi­fo­lin, aus Lär­chen­holz ex­tra­hiert, töd­lich auf ge­sund­heits­ge­fähr­den­de Bak­te­ri­en, Vi­ren und Pil­ze – je­doch merk­lich nur dann, wenn es in Form des hoch­rei­nen (mind. 98–99%) Lär­chen­ex­trak­tes Ta­xi­fo­lin an­ge­wandt wird.

Spit­zen­po­si­ti­on bei an­ti­mi­kro­bi­ell ein­ge­setz­ten Sub­stan­zen.

Lär­chen­ex­trakt Ta­xi­fo­lin nimmt auf­grund sei­ner her­vor­ra­gen­den Ei­gen­schaf­ten bald eine Spit­zen­po­si­ti­on un­ter den pflanz­li­chen, an­ti­mi­kro­bi­ell ein­ge­setz­ten Sub­stan­zen ein und ist da­her bei vie­len In­fek­ti­ons­er­kran­kun­gen, ent­zünd­li­chen Pro­zes­sen so­wie Haut­un­rein­hei­ten ef­fek­tiv ein­setz­bar. Di­ver­se Stu­di­en konn­ten zei­gen, dass Lär­chen­ex­trakt Ta­xi­fo­lin be­reits in sehr ge­rin­gen Do­sen sein an­ti­bak­te­ri­el­les Po­ten­zi­al ent­fal­tet. Die im Jour­nal Phy­to­me­di­ci­ne vom 15.08.2011 in 18(11):990–3. pu­bli­zier­te Stu­die ist nur eine von vie­len, die do­ku­men­tiert, dass Ta­xi­fo­lin z.B. die Wirk­sam­keit der An­ti­bio­ti­ka der drit­ten Ge­nera­ti­on Cef­ta­zi­dim und Le­vo­flo­xa­cin in vi­tro ver­bes­sert, was bei­spiels­wei­se gro­ße Mög­lich­kei­ten hin­sicht­lich von Kom­bi­na­ti­ons­the­ra­pi­en bei mit MRSA in­fi­zier­ten Pa­ti­en­ten hät­te. MRSA oder auch Methicillin‐resistenter Sta­phy­lo­coc­cus au­re­us be­zeich­net die Bak­te­ri­en­art Sta­phy­lo­kok­ken, die ge­gen vie­le der am häu­figs­ten ein­ge­setz­ten An­ti­bio­ti­ka be­reits Re­sis­ten­zen ge­bil­det ha­ben. Für Men­schen mit in­tak­tem Im­mun­sys­tem sind MRSA we­nig pro­ble­ma­tisch. Je­doch bei ge­schwäch­ten Ab­wehr­kräf­ten von Pa­ti­en­ten, z.B. in Kran­ken­häu­sern, kann es zu fol­gen­schwe­ren In­fek­tio­nen mit ho­her To­des­wahr­schein­lich­keit kom­men. Her­kömm­li­che An­ti­bio­ti­ka hel­fen oft nicht mehr und das Kran­ken­haus­fach­per­so­nal scheint in die­sen Fäl­len häu­fig macht­los. Je­des Jahr ster­ben über 15 Mil­lio­nen Men­schen auf der gan­zen Welt an MRSA‐Infektionen. In den meis­ten Fäl­len er­folgt eine In­fi­zie­rung mit MRSA wäh­rend des Auf­ent­hal­tes in Kran­ken­häu­sern, Pfle­ge­ein­rich­tun­gen u.ä.

In ei­ner wei­te­ren Stu­die konn­ten die fran­zö­si­schen For­scher Dion C, Chap­puis E, Ri­poll C. (pu­bli­ziert in Nut­ri­ti­on & Me­ta­bo­lism – Lon­don. 2016; 13: 28.) fest­hal­ten, wie das we­sent­lich schwä­che­re LAG Lär­chen­ara­bi­no­ga­lac­tan (ent­hält auch etwa 0,5% Ta­xi­fo­lin) na­tür­li­che Kil­ler­zel­len und Ma­kro­pha­gen so­wie die Se­kre­ti­on pro­in­flamma­to­ri­scher Zy­to­ki­ne ver­stärkt. Beim Men­schen zeig­te eine kli­ni­sche Stu­die, dass Lär­chen­ara­bi­no­ga­lac­tan das Ab­wehr­po­ten­zi­al des Kör­pers ge­gen Er­käl­tungs­in­fek­tio­nen er­höh­te. LAG führ­te zur Ver­rin­ge­rung der Häu­fig­keit von Er­käl­tungs­epi­so­den um 23%.

Lär­chen­ex­trakt im Kampf ge­gen Vi­ren.

Eine Stu­die des In­flu­en­za Re­se­arch In­sti­tu­te un, St. Pe­ters­burg, Rus­sia stell­te in ei­ner Stu­die die Er­geb­nis­se ei­ner ho­hen an­ti­vi­ra­len Ak­ti­vi­tät von Ta­xi­fo­lin und sein viel­ver­spre­chen­des Po­ten­zi­al in der kom­ple­xen Be­hand­lung der vi­ra­len Pan­krea­ti­tis (Bauch­spei­chel­drü­sen­ent­zün­dung) zu­sam­men. Die An­wen­dung von Ta­xi­fo­lin führ­te an Mäu­sen zu ei­ner do­sis­ab­hän­gi­gen Ab­nah­me des Vi­rus­ti­ters im Pan­kre­as­ge­we­be. Der Ein­satz von Ta­xi­fo­lin zog die Wie­der­her­stel­lung der an­ti­oxi­da­ti­ven Ak­ti­vi­tät von Pan­kre­as­ge­we­be nach sich, wel­ches im Ver­lauf der Pan­krea­ti­tis be­ein­träch­tigt wor­den war. (Ver­öf­fent­licht in: Ar­chi­ves of Vi­ro­lo­gy April 2016, Vo­lu­me 161, Is­sue 4, pp 929–938 „Virus‐inhibiting ac­tivi­ty of di­hy­dro­quer­ce­tin, a fla­vo­noid from La­rix si­bi­ri­ca, against cox­sa­ckie­vi­rus B4 in a mo­del of vi­ral pan­crea­ti­tis“)

Lär­chen­ex­trakt Ta­xi­fo­lin bei Pilz­in­fek­tio­nen.

Pilz­in­fek­tio­nen be­tref­fen nicht nur die Haut oder Schleim­haut. Sie kön­nen im Ex­trem­fall so­gar in den Blut­kreis­lauf ge­lan­gen und von dort aus an­de­re Or­ga­ne be­ein­träch­ti­gen. Auf­grund die­ser Tat­sa­che er­gibt sich die zwin­gen­de Not­wen­dig­keit, der­ar­ti­ge Pilz­in­fek­tio­nen un­be­dingt zu ver­mei­den. Lär­chen­ex­trakt Ta­xi­fo­lin kann da­bei hel­fen. Eine in­di­sche Stu­die aus dem Jahr 2017 konn­te vor al­lem die her­aus­ra­gen­de hem­men­de Wir­kung von Ta­xi­fo­lin auf das Wachs­tum von He­fepil­zen (Can­di­da al­bi­cans) nach­wei­sen. (Ver­öf­fent­licht in: My­co­pa­tho­lo­gia De­cem­ber 2017, Vo­lu­me 182, Is­sue 11–12, pp 953–965 „Restrai­ning Pa­tho­ge­ni­ci­ty in Can­di­da al­bi­cans by Ta­xi­fo­lin as an In­hi­bi­tor of Ras1‐pka Pa­thway“). Spe­zi­ell Can­di­da al­bi­cans, ein Pilz, der auf den Schleim­häu­ten von Mund, Ra­chen und im Ge­ni­tal­be­reich so­wie im Ver­dau­ungs­trakt zu fin­den ist, führt zu erns­ten, un­an­ge­neh­men Pro­ble­men. Be­kannt sind z.B. mas­si­ve Ver­dau­ungs­stö­run­gen, Va­gi­nal­pilz­in­fek­tio­nen, Heiß­hun­ger­at­ta­cken oder lang­an­dau­ern­de Mü­dig­keits­er­schei­nun­gen. Lär­chen­ex­trakt Ta­xi­fo­lin be­sitzt ein be­mer­kens­wert brei­tes Wirk­spek­trum. Ne­ga­ti­ve Be­gleit­erschei­nun­gen sind beim Ein­satz die­ses Pflan­zen­wirk­stof­fes nicht be­kannt.

Vor­tei­le von Lär­chen­ex­trakt zu her­kömm­li­chen An­ti­bio­ti­ka.

In Stu­di­en konn­te nach­ge­wie­sen wer­den, dass Lär­chen­ex­trakt Ta­xi­fo­lin selbst in ho­hen Do­sen un­gif­tig ist und auch in­ner­lich bei län­ge­rer An­wen­dungs­dau­er kei­ne Ir­ri­ta­tio­nen her­vor­ruft. An Mäu­sen wur­de er­mit­telt, dass die Gabe von 1g Ta­xi­fo­lin je kg Kör­per­ge­wicht nicht to­xisch wirkt.

Eine be­kann­te Ne­ben­wir­kung von An­ti­bio­ti­ka ist die nach­hal­ti­ge Schä­di­gung des Mi­kro­bi­oms im Darm, wel­ches ent­schei­den­de Be­deu­tung für das ge­sam­te Im­mun­sys­tems hat. Wird es ge­schä­digt, sin­ken die kör­per­ei­ge­nen Ab­wehr­kräf­te, was häu­fig Pilz­in­fek­tio­nen nach ei­ner An­ti­bio­ti­ka­the­ra­pie zur Fol­ge ha­ben kann. Nach der Ein­nah­me von Lär­chen­ex­trakt Ta­xi­fo­lin in Kom­bi­na­ti­on mit Lär­chen­ara­bi­no­ga­lac­tan (LAG) bleibt die Zu­sam­men­set­zung des Mi­kro­bi­oms im Darm be­stehen bzw. wird nach even­tu­el­ler Be­ein­träch­ti­gung re­ge­ne­riert.

Lär­chen­ex­trakt un­ter­stützt De­zi­mie­rung schäd­li­cher Bak­te­ri­en im Darm.

LAG stellt eine aus­ge­zeich­ne­te Bal­last­stoff­quel­le dar und führt auf­grund der gu­ten Ver­stoff­wech­se­lung durch das in­tes­ti­na­le Mi­kro­bi­om zu ei­ner ge­stei­ger­ten Bil­dung kurz­ket­ti­ger Fett­säu­ren, ins­be­son­de­re von Bu­ty­rat. Dies kann zur Sen­kung des ph‐Wertes bei­tra­gen und das Wachs­tum der nütz­li­chen Darm­bak­te­ri­en ins­be­son­de­re Bi­fi­do­bak­te­ri­en und Lac­to­ba­c­il­lus be­güns­ti­gen. Das Bak­te­ri­en­gleich­ge­wicht ver­schiebt sich also zum Nach­teil der schäd­li­chen Mi­kro­or­ga­nis­men wie z.B. E.coli. Bu­ty­rat schützt u.a. die Darm­schleim­haut vor Er­kran­kun­gen und krebs­för­dern­den Sub­stan­zen. In der Fol­ge kön­nen das Immun‐ und Herz‐Kreislaufsystem, die na­tür­li­chen Kil­ler­zel­len im Kör­per so­wie Diabetes‐Typ‐2‐Erkrankte pro­fi­tie­ren.

Das Wirksche­ma von Lär­chen­ex­trakt.

Lär­chen­ex­trakt Ta­xi­fo­lin hat den Ef­fekt, dass er so­wohl auf die Zell­um­gren­zung von Bak­te­ri­en, Pil­zen und Vi­ren als auch auf  an­de­re Zell­be­stand­tei­le ein­wir­ken kann. Den Mi­kro­or­ga­nis­men wer­den so­mit die Le­bens­grund­la­gen ent­zo­gen, sie kön­nen sich nicht wei­ter ver­meh­ren bzw. ster­ben ab. Lär­chen­ex­trakt Ta­xi­fo­lin ent­wi­ckelt hier­bei kei­ner­lei Neben‐ oder Wech­sel­wir­kun­gen. Lär­chen­ara­bi­no­ga­lac­tan (LAG) wirkt gleich­zei­tig po­si­tiv auf nütz­li­che Bak­te­ri­en im Darm und sta­bi­li­siert so­mit das Im­mun­sys­tem ins­ge­samt.

Lär­chen­ex­trakt Ta­xi­fo­lin ver­hin­dert Re­sis­tenz­bil­dung.

Ge­fähr­li­che Re­sis­ten­zen, die bak­te­ri­el­le Krank­heits­er­re­ger ge­gen­über An­ti­bio­ti­ka bil­den kön­nen, blei­ben bei Lär­chen­ex­trakt Ta­xi­fo­lin, ver­mut­lich auf­grund sei­ner spe­zi­el­len che­mi­schen Struk­tur, bis­her aus. Mi­kro­or­ga­nis­men fin­den of­fen­sicht­lich nicht den pas­sen­den Me­cha­nis­mus, um mit dem Pflan­zen­wirk­stoff zu in­ter­agie­ren.

Lär­chen­ex­trakt – Bauch­spei­chel­drü­sen­ent­zün­dung.

Lär­chen­ex­trakt Ta­xi­fo­lin hat in­ter­es­san­ter­wei­se nicht nur an­ti­mi­kro­bi­el­le, son­dern auch or­gan­schüt­zen­de Ei­gen­schaf­ten, die sich in der Stu­die aus dem Jahr 2016 im Hin­blick auf die Bauch­spei­chel­drü­se wi­der­spie­geln. In ei­ner Un­ter­su­chung, ver­öf­fent­licht im Jour­nal Ar­chi­ves of Vi­ro­lo­gy, konn­ten rus­si­sche For­scher den schüt­zen­den Ef­fekt von Lär­chen­ex­trakt Ta­xi­fo­lin bei vi­ra­ler Bauch­spei­chel­drü­sen­ent­zün­dun­gen (Pan­krea­ti­tis) auf­zei­gen.

Ar­chi­ves of vi­ro­lo­gy 2016 Apr;161(4):929–38. doi: 10.1007/s00705-016‑2749-3. Epub 2016 Jan 18.
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26780775
Zu­sam­men­ge­nom­men deu­ten die Er­geb­nis­se auf eine hohe an­ti­vi­ra­le Ak­ti­vi­tät von Lär­chen­ex­trakt Ta­xi­fo­lin und sein viel­ver­spre­chen­des Po­ten­zi­al bei der kom­ple­xen Be­hand­lung der vi­ra­len Pan­krea­ti­tis hin.

Lär­chen­ex­trakt Ta­xi­fo­lin – gut für die Ge­fä­ße.

Ta­xi­fo­lin gilt als Stoff, der vor dem me­ta­bo­li­schen Syn­drom schüt­zen könn­te. Dar­un­ter ver­steht man fol­gen­de Zi­vi­li­sa­ti­ons­krank­hei­ten: Blut­hoch­druck, ho­her LDL‐Cholesterinspiegel, In­su­lin­re­sis­tenz und Über­ge­wicht bzw. Adi­po­si­tas. Der se­kun­dä­re Pflan­zen­stoff Ta­xi­fo­lin un­ter­stützt die Sta­bi­li­sie­rung von Ge­fäß­wän­den und den Er­halt der Elas­ti­zi­tät. Eben­falls kommt es zur Re­duk­ti­on von un­er­wünsch­ten Ab­la­ge­run­gen an den Ge­fäß­in­nen­wän­den. Ta­xi­fo­lin zeigt so­mit po­si­ti­ve Ef­fek­te auf das Herz‐Kreislauf‐System durch Op­ti­mie­rung der Ka­pil­lar­funk­ti­on.  Sen­kung von Blut­hoch­druck ist die Fol­ge. Die Ve­nen pro­fi­tie­ren eben­falls.

Dia­be­tes mel­li­tus und Lär­chen­ex­trakt Ta­xi­fo­lin.

Dia­be­tes mel­li­tus (auch Zu­cker­krank­heit ge­nannt) ist eine welt­weit wach­sen­de Epi­de­mie, an de­ren Zu­rück­drän­gung zahl­rei­che Wis­sen­schaft­ler, Ärz­te und Phar­ma­zeu­ten in vie­len Län­dern der Erde ar­bei­ten. Eine im Bul­le­tin of ex­pe­ri­men­tal bio­lo­gy and me­di­ci­ne (2004 Feb;137(2):143–6.) ver­öf­fent­lich­te Stu­die zeigt, dass Lär­chen­ex­trakt Ta­xi­fo­lin do­sis­ab­hän­gig die Bil­dung von An­io­nen­ra­di­ka­len und hy­po­chlo­ri­ger Säu­re so­wie die Pro­duk­ti­on von Malon­dial­de­hyd bei der Oxi­da­ti­on von neu­tro­phi­len Mem­bra­nen un­ter­drü­cken. Die­se Ei­gen­schaf­ten be­stim­men sei­ne Fä­hig­keit, die in vi­tro funk­tio­nel­le Ak­ti­vi­tät po­ly­morph­ker­ni­ger Neu­tro­phi­le bei Pa­ti­en­ten mit nicht in­su­lin­ab­hän­gi­gem Dia­be­tes mel­li­tus zu ver­rin­gern.

»Me­cha­nisms un­der­ly­ing diquertin‐mediated re­gu­la­ti­on of neu­tro­phil func­tion in pa­ti­ents with non‐insulin‐dependent dia­be­tes mel­li­tus« https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/15273759

In­ner­li­che An­wen­dung von Lär­chen­ex­trakt Ta­xi­fo­lin.

Die in­ner­li­che An­wen­dung von Lär­chen­ex­trakt Ta­xi­fo­lin wird bei schwa­chem Im­mun­sys­tem, Blut­hoch­druck, Ge­fäß­er­kran­kun­gen, schlecht hei­len­den Wun­den und In­fek­tio­nen an­ge­ra­ten, die im Zu­sam­men­hang mit Bak­te­ri­en, Pil­zen oder Vi­ren ste­hen. Z.B. Ent­zün­dun­gen, Er­käl­tun­gen, Hus­ten, Schnup­fen, Grip­pe, Can­di­da al­bi­cans, Her­pes­vi­ren oder auch eit­ri­ge Na­sen­ne­ben­höh­len­en­t­zün­dun­gen u.a. In­fek­ti­on­krank­hei­ten.

Ein­nah­me­emp­feh­lung:

  • Mit 1 bis 2 Kapseln/Sticks pro Tag be­gin­nen.
  • Bei Not­wen­dig­keit Do­sie­rung bis zur emp­foh­le­nen max. Ta­ges­do­sis von 4 Kapsel/Stick pro Tag stei­gern.

Äu­ßer­li­che An­wen­dung von Lär­chen­ex­trakt Ta­xi­fo­lin.

Bei Ent­zün­dun­gen im Mund‐ und Ra­chen­be­reich ein­schließ­lich des Zahn­fleisches ist das Gurgeln/Spülen mit Lär­chen­ex­trakt Ta­xi­fo­lin hilf­reich.

Un­rei­ne Haut, Akne.

Un­ter­stüt­zend zur in­ne­ren An­wen­dung von Lär­chen­ex­trakt ist es rat­sam, sich das Ge­sicht mit Fei­ner pfle­gen­der Lär­chen­sei­fe mit Bio‐Olivenöl gründ­lich zu rei­ni­gen.

Haut­pro­ble­me wie Schup­pen oder ju­cken­de Kopf­haut.

Zur Haar­wä­sche emp­fiehlt sich Fei­ne pfle­gen­de Lär­chen­sei­fe mit Bio‐Olivenöl, die nach dem Auf­tra­gen auf Haar und Kopf­haut ca. 1–3 Mi­nu­ten vor dem ge­wohn­ten Aus­spü­len ein­wir­ken soll­te.

Lär­chen­ex­trakt Ta­xi­fo­lin – nur in Phar­ma­qua­li­tät.

Lär­chen­ex­trakt Ta­xi­fo­lin in Phar­ma­quli­tät wird durch scho­nen­de mo­der­ne Trenn­ver­fah­ren wie Flüs­sig­keits­chro­ma­to­gra­phie ge­won­nen. Selbst­ver­ständ­lich soll­te der Ex­trakt frei von Zu­sät­zen sein. Ent­schei­den­des Qua­li­täts­merk­mal von Lär­chen­ex­trakt Ta­xi­fo­lin ist ne­ben der ho­hen Rein­heit (98–99%) die streng kon­trol­lier­te Phar­ma­qua­li­tät des Bio­fla­vo­noids mit sei­nen star­ken an­ti­oxi­da­ti­ven, ent­zün­dungs­hem­men­den und an­ti­bak­te­ri­el­len Ei­gen­schaf­ten. Bei der Wahl ei­nes pas­sen­den Pro­duk­tes emp­feh­len wir, auf Prä­pa­ra­te Made in Ger­ma­ny zu­rück­zu­grei­fen.

Stu­di­en (Abs­tract): US Na­tio­nal Li­bra­ry of Me­di­ci­ne / Na­tio­nal In­sti­tu­tes of Health:   1.  2.  3.  4.  5.  6.  7.  8.  9.  10. 11. 12. 13. 14.

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