Eine Pflanze, die seit eini­gen Jahren an Beach­tung gewinnt, ist die Lärche.

Dieser Baum fris­tete lange Zeit ein Schat­ten­da­sein und wurde fast ausschließ­lich von der Holz­in­dus­trie wegen der Lang­le­big­keit und Wider­stands­fä­hig­keit genutzt. Verant­wort­lich für diese Eigen­schaf­ten des Lärchen­hol­zes ist eine Reihe von Pflan­zen­in­halts­stof­fen. Hierzu zählen phen­o­li­sche Verbin­dun­gen, Flavo­no­ide, äthe­ri­sche Öle und andere mehr. Ihre Konzen­tra­tion ist im Lärchen­holz beson­ders hoch, abhän­gig auch vom Stand­ort und den Umwelt­be­din­gun­gen der Bäume. Insbe­son­dere in rauen Klima­zo­nen nimmt deren Konzen­tra­tion zu. Diese sekun­dä­ren Pflan­zen­stoffe dienen u.a. dem Über­le­ben der Bäume und schüt­zen sie vor klima­ti­schen und ande­ren Umwelt­ein­flüs­sen.

Lärchenzweig, Taxifolin, FlarixSeit etwa 1936 sind kapil­lar­wirk­same Stoffe bekannt. Zunächst wurden diese Stoffe vom unga­ri­schen Forscher Szent-Györgyi im Saft von Zitrus­früch­ten nach­ge­wie­sen. Blutun­gen der Schleim­haut heil­ten z.B. schnel­ler mit Zitro­nen­saft als mit künst­lich herge­stell­tem Vitamin C. Man schluss­fol­gerte, dass ein ande­rer Stoff die geschä­dig­ten Kapil­la­ren abdich­ten muss. Dieser Stoff wurde zunächst Vitamin P genannt. Im Laufe der Zeit fand man diesen Stoff auch in ande­ren Pflan­zen – in beson­ders hoher Konzen­tra­tion in der Lärche.

Heute weiß man, dass es sich nicht um ein Vitamin handelt sondern um Flavo­no­ide, die zur Gruppe der sekun­dä­ren Pflan­zen­stoffe zählen (z.B. Taxi­fo­lin). Diese Farb­stoffe haben ein erstaun­lich brei­tes Wirk­spek­trum.

Einige Begriffs­er­klä­run­gen

FLARIX

… ist das Biofla­vo­noid Taxi­fo­lin in bisher uner­reicht hoch­rei­ner Form (>99%) und LAG (Lärchen­ara­bi­no­ga­lac­tan). Es kann wegen seiner kontrol­lier­ten Phar­ma­qua­li­tät nicht nur als Anti­oxi­dans viel­fach stär­ker als OPC, Resver­a­trol und andere ähnli­che Produkte wirken.

FLAVONOIDE
… bilden eine Gruppe der sekun­dä­ren Pflan­zen­stoffe, zu denen ein Groß­teil der Blüten­farb­stoffe gehört. In der Natur gibt es rund 8.000 verschie­dene Flavo­no­ide. Sie sind in allen Pflan­zen anzu­tref­fen, somit auch in der mensch­li­chen Nahrung. Ihnen werden u.a. anti­oxi­da­tive Eigen­schaf­ten zuge­schrie­ben. Einige Pflan­zen werden auch aufgrund ihres hohen Anteils an Flavo­no­iden medi­zi­nisch genutzt. Die Flavo­no­ide wurden in den 1930er-Jahren durch den Nobel­preis­trä­ger Albert von Szent-Györgyi (1893−1986) entdeckt und zunächst von ihm als Vitamin P bezeich­net. Das „P“ steht für Permea­bi­li­täts­fak­tor (Durch­läs­sig­keits­fak­tor).
LÄRCHENARABINOGALAKTAN (LAG)…

… ist ein Polys­ac­charid, das aus Lärchen­holz (Larix) gewon­nen wird und zu etwa 98% aus Arabi­no­ga­lak­tan besteht. Es wirkt präbio­tisch, d.h. es sind „nicht verdau­bare Lebens­mit­tel­be­stand­teile, die ihren Wirt güns­tig beein­flus­sen, indem sie das Wachs­tum und/oder die Akti­vi­tät einer oder mehre­rer Bakte­ri­en­ar­ten im Dick­darm gezielt anre­gen und somit die Gesund­heit des Wirts verbes­sern“ (Gibson und Rober­froid, 1995), enthal­ten.  Dort dienen sie vor allem den gewünsch­ten Darm­bak­te­rien (insbe­son­dere Bifi­do­bak­te­rien und Lacto­ba­c­il­lus) als Nahrungs­grund­lage. LAG ist somit eine ausge­zeich­nete Ballast­stoff­quelle und führt wegen der guten Verstoff­wech­se­lung durch die intes­ti­nale Mikro­flora zu einer gestei­ger­ten Bildung kurz­ket­ti­ger Fett­säu­ren, insbe­son­dere von Buty­rat. Das kann zur Senkung des ph-Wertes beitra­gen und das Wachs­tum o.g. Bakte­rien begüns­ti­gen. Buty­rat schützt u.a. die Darm­schleim­haut vor Erkran­kun­gen und krebs­för­dern­den Substan­zen. In der Folge können das Immun- und Herz-Kreislaufsystem, die natür­li­chen Killer­zel­len im Körper sowie Diabetes-Typ-2-Erkrankte profi­tie­ren.

MORINGA OLEIFERA

… ist ein Baum, der in seinen Ursprungs­län­dern als Wunder­baum bezeich­net wird. Moringa ist als eine ausge­zeich­nete natür­li­che Nahrungs­quelle und als Ener­gie­ver­stär­ker bekannt, der mit Nähr­stof­fen, Vitami­nen, Mine­ra­lien und Amino­säu­ren ange­rei­chert ist. Die Blät­ter des Moringa­bau­mes enthal­ten alle wich­ti­gen Nähr­stoffe, die der Orga­nis­mus benö­tigt.

OPC – Oligo­mere Proan­tho­cya­ni­dine…

… auch oligo­mere Procya­ni­dine OPC oder PCO (englisch: oligo­me­ric proan­tho­cya­ni­d­ins), sind in Pflan­zen natür­lich auftre­tende Stoffe, die zur Gruppe der Flavo­no­ide gehö­ren und den über­ge­ord­ne­ten Poly­phe­n­o­len zuzu­ord­nen sind. OPC sind zumeist Dimere oder Trimere von Cate­chi­nen. (Quelle: Wiki­pe­dia)

»OPC« ist also ein Sammel­be­griff, so wie »Vitamine« , »Mine­ral­stoffe« oder »Phyto­phar­maka«. Was ist nun aber wirk­lich enthal­ten in OPC? Man findet keine eindeu­ti­gen Anga­ben, teil­weise nur aben­teu­er­li­che Verspre­chun­gen.

Heute ist klar: OPC kann aus der Rinde bestimm­ter Bäume oder ande­ren Pflan­zen­tei­len wie Trau­ben­ker­nen gewon­nen werden. Einer der wich­tigs­ten Bestand­teile ist beispiels­weise das Biofla­vo­noid Taxi­fo­lin. In welcher Menge oder Konzen­tra­tion es im jewei­li­gen OPC enthal­ten ist – darüber geben die Herstel­ler keiner­lei Auskunft.

Sind andere Phyto­phar­maka in bestimm­ter Menge und Quali­tät im OPC eben­falls enthal­ten, was haben diese für Wirkun­gen oder auch uner­wünschte Neben­wir­kun­gen? Man wird immer nur lesen: Inhalt – diese oder jene Menge an OPC in mg. Den arbeits- und kosten­in­ten­si­ven Prozess bei der Herstel­lung von hoch­rei­nem Taxi­fo­lin hat man sich beim OPC gespart. Es ist also nicht genau spezi­fi­ziert, welche Inhalts­stoffe konkret in welchen Mengen verfüg­bar sind. Was passiert im Körper und welcher Stoff ist dafür verant­wort­lich?

Bei Taxi­fo­lin in unse­ren Produk­ten Flarix und Petrix handelt es sich um einen Spezi­al­ex­trakt und es ist garan­tiert (und nach­prüf­bar), dass nur dieses Biofla­vo­noid mit einem Rein­heits­grad von mindes­tens 99% zur Anwen­dung kommt, in Kombi­na­tion mit beispiels­weise LAG. Diese Rein­heit bei unter­schied­li­chen Dosie­run­gen hat konkrete Wirkun­gen, die eindeu­tig auf den Lärchen­ex­trakt – im Zusam­men­spiel mit den ande­ren bekann­ten Pflan­zen­stof­fen – zurück­zu­füh­ren sind.

POLYPHENOLE
… sind chemi­sche Verbin­dun­gen, die zwei oder mehr direkt an einen aroma­ti­schen Ring gebun­dene Hydroxy­grup­pen enthal­ten und zu den sekun­dä­ren Pflan­zen­stof­fen zählen. Natür­li­che Poly­phe­nole kommen in Pflan­zen als bioak­tive Substan­zen wie Farb­stoffe, Geschmacks­stoffe und Tannine vor. Sie sollen die Pflanze vor Präda­to­ren (Fraß­fein­den) schüt­zen oder durch ihre Farbe Insek­ten zur Bestäu­bung anlo­cken. Aufgrund ihrer anti­oxi­da­ti­ven Wirkung und der Filte­rung ener­gie­rei­cher UV-B-Strahlung dienen Poly­phe­nole manchen Pflan­zen als Schutz für den Photosynthese-Apparat. Weiter­hin sind Poly­phe­nole Grund­bau­steine wich­ti­ger Biopo­ly­mere wie Lignin und Sube­rin. In der Gruppe der Poly­phe­nole sind viele Pflan­zen­stoffe zusam­men­ge­fasst, wie die Flavo­no­ide (z.B. Taxi­fo­lin) und Antho­cyane, Procya­ni­dine und andere.
SEKUNDÄRE PFLANZENSTOFFE
… sind chemi­sche Verbin­dun­gen, die von Pflan­zen weder im Ener­gie­stoff­wech­sel noch im anabo­len (aufbau­en­den) oder im kata­bo­len (abbau­en­den) Stoff­wech­sel herge­stellt werden. In spezi­el­len Zell­ty­pen erfolgt deren Produk­tion. Sie sind, im Gegen­satz zu den primä­ren Pflan­zen­stof­fen, für die Pflan­zen nicht lebens­not­wen­dig. Die Deut­sche Gesell­schaft für Ernäh­rung e. V. defi­niert: „Sekun­däre Pflan­zen­stoffe zählen nach heuti­gen Erkennt­nis­sen für den Menschen nicht zu den essen­zi­el­len Nähr­stof­fen, haben aber Einfluss auf eine Viel­zahl von Stoff­wech­sel­pro­zes­sen. Es werden ihnen verschie­dene gesund­heits­för­dernde Wirkun­gen zuge­schrie­ben. Sie schüt­zen mögli­cher­weise vor verschie­de­nen Krebs­ar­ten und vermit­teln vasku­läre Effekte wie eine Erwei­te­rung der Blut­ge­fäße und eine Absen­kung des Blut­drucks. Weiter­hin entfal­ten sekun­däre Pflan­zen­stoffe neuro­lo­gi­sche, entzün­dungs­hem­mende und anti­bak­te­ri­elle Wirkun­gen.“ Unter dem Sammel­be­griff Sekun­däre Pflan­zen­stoffe werden Substan­zen sehr unter­schied­li­cher Struk­tur zusam­men­ge­fasst. Bislang sind ca. 100.000 verschie­dene sekun­däre Pflan­zen­stoffe bekannt, wobei etwa 5.000 bis 10.000 in der mensch­li­chen Nahrung vorkom­men (Watzl 2008). Die wich­tigs­ten Grup­pen sekun­dä­rer Pflan­zen­stoffe sind:
  • Phen­o­li­sche Verbin­dun­gen: einfa­che Phenole, Poly­phe­nole, Xanthone u.a.
  • Isopre­no­ide Verbin­dun­gen: Terpene, Stero­ide und ihre Glyko­side; Caro­ti­no­ide, Spei­cher­li­pide
  • Alka­lo­ide: z. B. Koffein und Nico­tin
  • Amino­säu­ren wie Alliin oder Cana­va­nin
TAXIFOLIN

… wird in einem aufwän­di­gen Prozess zu einer Rein­heit von nahezu 100% aus Lärchen­holz extra­hiert und erreicht über­aus hohe ORAC 5.0 Ergeb­nisse als anti­oxi­da­tive Substanz. Das Flavo­noid gehört zu den Poly­phe­n­o­len und somit zu den natür­li­chen sekun­dä­ren Pflan­zen­stof­fen. Diese können eine gesunde Lebens­weise und die Funk­ti­ons­fä­hig­keit des mensch­li­chen Körpers unter­stüt­zen. Sehr hohe Biover­füg­bar­keit.

Studien: US Natio­nal Library of Medi­cine / Natio­nal Insti­tu­tes of Health:   1.  2.  3.  4.  5.  6.  7.  8.  9.  10. 11. 12.